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مشروطه – از قانون اساسی تا یادمانی مناقشه‌آمیز؛ (ترجمه از آلمانی) + متن آلمانی نوشته

پروفسور داود غلام آزاد(*)

داوود غلام آزاد

(ترجمه از آلمانی با کمک هوش مصنوعی)

وقتی در ایران امروز از مشروطه سخن می‌رود، مقصود تنها انقلاب مشروطه سال‌های ۱۲۸۵ تا ۱۲۹۰ خورشیدی نیست. مشروطه مدت‌هاست از یک رویداد تاریخی فراتر رفته و به نمادی مناقشه‌آمیز بدل شده است؛ نمادی که جریان‌های سیاسی مختلف هر یک به شیوهٔ خود آن را بازخوانی می‌کنند. برای گروهی مشروطه به معنای آغاز دموکراسی است، برای دیگران نماد نوسازی سلطنت، و برای عده‌ای تلاشی برای جمع میان دین و قانون اساسی. در حقیقت، مشروطه یک پیوستار دگرگونیِ یادمان‌شده است که از پیدایش تا امروز بارها دگرمعنا شده است: از امید و خیزش گرفته تا بیم و گسست..

زمینهٔ پیدایش: مقایسهٔ اروپا و ایران

در اروپا، مشروطه‌گرایی حاصل دگرگونی‌های ژرف اجتماعی بود: برآمدن بورژوازی، صنعتی‌شدن و اندیشه‌های روشنگری. قانون اساسی در آنجا بیان نهادین یک جامعهٔ دگرگون‌شده بود؛ نتیجهٔ کشاکش میان اشراف، تاج و طبقات نوخاسته..

در ایران، برعکس، انقلاب مشروطه از دل یک بحران حاد برخاست: ورشکستگی مالی قاجار و وابستگی به روس و انگلیس، فساد گسترده، و از دست رفتن اعتماد عمومی. بازرگانان بازار از قراردادهای انحصاری و مالیات‌ها رنج می‌بردند. در عین حال، اندیشه‌های نو از طریق ترجمه، سفر و مهاجران سیاسی وارد می‌شد. ائتلافی ناهمگون از روحانیان، بازاریان، روشنفکران و مردم عادی پرچم مشروطه را برافراشت – ائتلافی که هرچند موقتاً متحد بود، اما فاقد پایهٔ مشترک اجتماعی ماند..

زمینهٔ توجیه: مشروعیتِ پراکنده

در اروپا، قانون اساسی بر شالودهٔ فکری منسجمی استوار بود: حقوق طبیعی، حاکمیت ملت، و حقوق بشر و شهروندی. مشروعیت نظم تازه در اندیشهٔ سیاسی عصر ریشه داشت..

در ایران اما، توجیه مشروطه پراکنده بود::

بدین‌سان، نتیجه متنی مصالحه‌آمیز بود که هم اندیشه‌های حقوقی اروپایی و هم نظارت شرعی اسلامی را در خود داشت – بدون آنکه تنش میان این دو را حل کند..

زمینهٔ اثرگذاری: از قانون نیمه‌تمام تا پهلوی‌گرایی

در اروپا، مشروطه به شالودهٔ پایدار نظم سیاسی بدل شد. در ایران، اما قانون اساسی هرگز استوار نگردید: شاه اجرای آن را ناکام می‌کرد، قدرت‌های خارجی مداخله داشتند، و حاملان اجتماعی یک نظم حقوقی پایدار وجود نداشتند..

تاریخِ اثرگذاری مشروطه در عمل به برآمدن یک نوسازی اقتدارگرایانه  :انجامید: پهلوی‌گرایی.

بدین‌گونه، مشروطه در بستر اثرگذاری خود به سنتی از نوسازی اقتدارگرایانه بدل شد: نظامی که به ظاهر به قانون اساسی استناد می‌کرد، اما در عمل قانون‌مندی و دموکراسی را سرکوب می‌کرد..

. امروز: مشروطه به مثابهٔ نماد مناقشه

امروز مشروطه در اپوزیسیون به‌جای اینکه نقطهٔ وحدت باشد، به صفحهٔ فرافکنی آرزو و هراس بدل شده است. هر جریان خط تاریخی خود را از دل آن می‌کشد.:

سلطنت‌طلبان : مشروطه آغاز سلطنت مشروطه بود که در پهلوی‌گرایی ادامه یافت و باید با رضا پهلوی تکمیل شود..

علت این مناقشه آن است که مشروطه فصلی ناتمام باقی ماند: تنها نمونهٔ ایرانی تلاشی برای جایگزینی استبداد با قانون – و درست به همین دلیل مستعد تعبیرهای گوناگون..

.غی قابل اجتناب تصاویر آرزو و هراس: پهلوی‌گرایی به مثابهٔ سایهٔ اکنون

پهلوی‌گرایی امروز هم آرزو است و هم هراس:

از این‌رو، مشروطه همچنان میدانی است که در آن رؤیاهای آینده و تجربه‌های گذشته در کشاکش‌اند..

نتیجه‌گیری

مشروطه نخستین تلاش برای محدود کردن سلطهٔ مطلق با قانون اساسی در ایران بود. اما بر خلاف اروپا، به نظمی پایدار نینجامید. زمینهٔ پیدایش آن پراکنده بود، زمینهٔ توجیهش متناقض، و زمینهٔ اثرگذاری‌اش به نوسازی اقتدارگرایانه ختم شد که یاد پهلوی تا امروز آن را سایه‌وار دنبال می‌کند..

امروز مشروطه به پیوستار دگرگونی‌های یادمان‌شده بدل شده است::

مشروطه هم امید است و هم شکاف، هم تصویر آرزو و هم هراس. هر کس که به آیندهٔ دموکراتیک ایران می‌اندیشد، ناگزیر باید این کشاکش تفسیری را جدی بگیرد. زیرا تا زمانی که بنیاد نمادین مشترک نوینی شکل نگیرد، میراث ناتمام مشروطه به نظمی پایدار برای فردای ایران بدل نخواهد شد..

واژه‌نامه (Glossar)

 

هانوفر، ۲۱ آگوست ۲۰۲۰

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(*) داود غلام آزاد پروفسور باز نشسته رشته جامعه شناسی در دانشگاه هانوفر آلمان است. از ایشان نوشته ها و کتب متعددی در زمینه مشکلات دموکراسی در ایران موجود میباشد.

 


متن آلمانی نوشته:

Konstitutionalismus (Maschruteh) – Von der Konstitution zur umkämpften Erinnerung

 

Einleitung

Wenn im heutigen Iran von Konstitutionalismus (Maschruteh) die Rede ist, geht es selten nur um die Konstitutionelle Revolution der Jahre 1906 bis 1911. (Maschruteh) مشروطه ist längst mehr als ein historisches Ereignis. Es ist zu einem umkämpften Symbol geworden – ein Bezugspunkt, an dem sich unterschiedliche politische Strömungen orientieren, den sie aber jeweils auf ihre eigene Weise deuten. Für die einen steht Konstitutionalismus (Maschruteh) für die Anfänge der Demokratie, für andere für die Modernisierung durch Monarchie, für wieder andere für die Vereinbarkeit von Religion und Verfassung. In Wahrheit handelt es sich bei Konstitutionalismus (Maschruteh) um ein unterschiedlich erinnertes Wandlungskontinuum, das von seiner Entstehung bis heute verschiedene Bedeutungen angenommen hat – von Hoffnung und Aufbruch bis zu Furcht und Spaltung.

  1. Entstehungszusammenhang: Europa und Iran im Vergleich

In Europa war der Konstitutionalismus das Ergebnis tiefgreifender sozialer Veränderungen. Der Aufstieg des Bürgertums, die Industrialisierung und die Ideen der Aufklärung bereiteten den Boden. Verfassungen waren hier der institutionelle Ausdruck einer bereits gewandelten Gesellschaft. Sie entstanden aus Machtkämpfen zwischen Adel, Krone und neuen Klassen – getragen von einer ökonomischen und gesellschaftlichen Dynamik, die nach rechtlicher Absicherung verlangte.

Im Iran dagegen war die Konstitutionelle Revolution das Ergebnis einer akuten Krise. Die Qadscharen-Monarchie war finanziell von Russland und England abhängig, Korruption und Willkür hatten das Vertrauen zerstört, die Händler im Bazar litten unter monopolistischen Verträgen und Zöllen. Zugleich drangen neue Ideen aus Europa über Übersetzungen, Reisen und Exilanten ins Land. Getragen wurde Konstitutionalismus von einer heterogenen Allianz aus Geistlichen, Kaufleuten, Intellektuellen und einfachen Menschen – einer Allianz, die zwar kurzfristig geeint war, aber keine gemeinsame gesellschaftliche Basis besaß.

  1. Begründungszusammenhang: Fragmentierte Legitimität

Auch die ideelle Begründung unterschied sich stark. In Europa stützte sich die Konstitution auf eine kohärente Ideenwelt: Naturrecht, Volkssouveränität, Menschen- und Bürgerrechte. Die Legitimität der neuen Ordnung war im politischen Denken der Zeit tief verankert.

Im Iran dagegen blieb die Begründung fragmentiert. Für Intellektuelle war Konstitutionalismus ein Schritt in die Moderne und zur Rechtsstaatlichkeit, für Händler ein Schutz gegen Willkür und Korruption, für Geistliche eine Möglichkeit, religiöse Autorität in der Gesetzgebung zu sichern – sichtbar im Verfassungszusatz von 1907 –, und für die einfache Bevölkerung eine Hoffnung auf Gerechtigkeit. Das Ergebnis war ein Kompromissdokument, das europäische Rechtsideen und islamische Rechtsaufsicht miteinander verband, ohne die Spannungen zwischen diesen Polen aufzulösen.

  1. Erinnertes Wirkungszusammenhang: Von der unvollendeten Verfassung zum Pahlavismus

Während die Konstitution in Europa zum dauerhaften Fundament politischer Ordnungen wurde, blieb sie im Iran brüchig. Der Schah sabotierte die Umsetzung, ausländische Mächte griffen ein, gesellschaftliche Träger einer stabilen Rechtsordnung fehlten, Geistliche beschränkten den Spielraum.

Die eigentliche Wirkungsgeschichte der Konstitution führte nicht zu einer gefestigten Verfassungsordnung, sondern zum Aufstieg einer autoritären Modernisierung – dem Pahlavismus.

Damit verwandelte sich Konstitution im in ihrem Wirkungszusammenhang in eine autoritäre Modernisierungstradition: eine Ordnung, die sich auf den Anschein der Verfassung berief, tatsächlich aber Rechtsstaat und Demokratie unterdrückte.

  1. Gegenwart: Konstitutionalismus als umkämpftes Symbol

Heute wirkt „die Konstitution“ in der Opposition nicht als gemeinsamer Bezugspunkt, sondern als Projektionsfläche. Jede Strömung „konstituiert“ die „Konstitution“ anders und zieht eine eigene Linie durch die Geschichte:

Dass „der Konstitutionalismus“ so umstritten ft ist, liegt daran, dass es ein unvollendetes Kapitel bleibt. Es ist das einzige iranische Beispiel für den Versuch, Willkürherrschaft durch Recht zu ersetzen – und genau deshalb umso anfälliger für unterschiedliche Deutungen.

  1. Wunsch- und Furchtbilder: Pahlavismus als Gegenwartsschatten

Der Pahlavismus ist heute das prägendste Wunsch- und Furchtbild zugleich.

So bleibt „der Konstitutionalismus“ ein Feld, auf dem Zukunftsvisionen und historische Erfahrungen miteinander ringen.

Schlussfolgerung

„Der Konstitutionalismus“ war der erste Versuch, im Iran absolute Herrschaft durch eine Verfassung zu begrenzen. Doch anders als in Europa führte er nicht zu einer stabilen Verfassungsordnung. Sein Entstehungszusammenhang war fragmentiert, sein Begründungszusammenhang widersprüchlich, sein Wirkungszusammenhang mündete in eine autoritäre Modernisierung, die als Pahlavismus bis heute die Erinnerung prägt.

In der Gegenwart ist „der Konstitutionalismus“ zu einem unterschiedlich erinnerten Wandlungskontinuum geworden: Monarchisten sehen darin ihre historische Legitimation, Republikaner eine unvollendete Demokratie, Religiöse eine Verbindung von Islam und Recht, Linke ein gebrochenes Versprechen sozialer Gerechtigkeit.

„Der Konstitutionalismus“ ist damit zugleich Hoffnung und Spaltung, Wunschbild und Furchtbild. Wer nach einer demokratischen Zukunft für Iran sucht, muss diesen Deutungskampf ernst nehmen. Denn ohne eine neue gemeinsame symbolische Grundlage wird das unvollendete Erbe „des Konstitutionalismus“ nicht in eine tragfähige Ordnung für morgen verwandelt werden können.

Hannover, 21.08.2025

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