پروفسور داود غلام آزاد(*)
ترجمه از آلمانی با کمک هوش مصنوعی
در مناظرهٔ کنونی دربارهٔ رهبری سیاسی یک دورهٔ گذار احتمالی در ایران، بارها این ادعا تکرار میشود که رضا پهلوی «بیرقیب» است. این گزاره در نگاه نخست عملی و حتی واقعگرایانه جلوه میکند، اما با نگاهی دقیقتر روشن میشود که بیش از آنکه توصیف یک وضعیت عینی باشد، بازتاب یک شیوهٔ خاص اندیشیدن است؛ شیوهای که با مخاطرات سیاسی جدی همراه است.
بیرقیبی بهمثابهٔ خلأ، نه کیفیت
ادعای بیرقیبی پیش از هر چیز کمتر دربارهٔ تواناییها یا شایستگیهای یک فرد سخن میگوید و بیشتر وضعیت میدان سیاسی را عیان میسازد. پس از دههها حاکمیت اقتدارگرا و نابودی نظاممند احزاب، اتحادیهها، رسانههای مستقل و نهادهای جامعهٔ مدنی، نبودِ رقیب آشکار امری غیرمنتظره نیست.
در اینجا، بیرقیبی نه نشانهٔ برتری، بلکه حاصل سرکوب، تبعید و تخریب ساختاری بدیلهای سیاسی است. استخراج مشروعیت از چنین خلأیی به معنای درهمآمیختن علت و معلول است.
جابهجایی مرئیبودن و مشروعیت
یکی از خطاهای مرکزی در روایت بیرقیبی، یکیگرفتن دیدهشدن با مشروعیت سیاسی است. رضا پهلوی چهرهای شناختهشده و از نظر نمادین برجسته است. این ویژگیها او را قابل مشاهده میکنند، اما مشاهدهپذیری نه جایگزین تفویض دموکراتیک است و نه نمایندگی اجتماعی.
مشروعیت زمانی پدید میآید که سازوکارهایی وجود داشته باشند که امکان ظهور، رقابت و ارزیابی بدیلها را فراهم کنند. جایی که چنین سازوکارهایی غایباند، بیرقیبی نه استدلال، بلکه هشدار است.
بازتولید منطق اقتدارگرایانه
روایت بیرقیبی همان منطقی را بازتولید میکند که قرار است پشت سر گذاشته شود: منطق بیبدیلی. نظامهای اقتدارگرا همواره مشروعیت خود را با این ادعا توجیه کردهاند که »جایگزینی وجود ندارد«.
گذار دموکراتیک اما بر امکان، تکثر و انتخابپذیری استوار است، نه بر تمرکز امید بر یک فرد.
گذار، عرصهٔ رویههاست نه منجیان
دورههای گذار ذاتاً شکنندهاند. آنها به اعتماد، مهار قدرت و امکان اصلاح نیاز دارند؛ اموری که تنها از طریق نهادها، قواعد و مسئولیت جمعی تضمین میشوند، نه از طریق افراد.
تمرکز بر یک چهرهٔ بهظاهر بیرقیب، بحث را از پرسشهای بنیادین دور میکند: مهار قدرت چگونه تضمین میشود؟ چه نهادی مأموریت گذار را تعیین میکند؟ اقلیتها چگونه مشارکت داده میشوند؟ پاسخگویی چگونه سازمان مییابد؟
در غیاب پاسخ به این پرسشها، حتی خیرخواهانهترین رهبری فردی نیز به باری سیاسی بدل میشود.
انسداد بلوغ سیاسی
روایت بیرقیبی خاصیتی خودتحققبخش دارد. هنگامی که مدام گفته میشود هیچ بدیلی وجود ندارد، دیگر کنشگران انگیزهای برای شکلدادن به هویت سیاسی، پذیرش مسئولیت یا حضور علنی نمییابند. بدینسان، تکثر سیاسی پیش از آنکه مجال شکلگیری پیدا کند، خفه میشود و بیرقیبی تثبیت میگردد؛ آن هم به بهای رشد دموکراتیک در درازمدت.
بدیل مسئولانه
موضعی دموکراتیک و مسئولانه آن است که گفته شود: تا زمانی که سازوکارهای منصفانه و شفاف وجود ندارد، هیچکس نمیتواند بهطور مشروع بیرقیب باشد.
رضا پهلوی میتواند، اگر خود بخواهد، در چارچوب یک فرآیند گذار نهادمند نقشی ایفا کند، اما همین نهادمندی معیار اصلی داوری است. کسی که دموکراسی را جدی میگیرد، باید آمادگی محدودشدن نقش خویش را داشته باشد.
جمعبندی
چالش اساسی گذار ایران یافتن فردی نیست که همهٔ دیگران را تحتالشعاع قرار دهد. چالش واقعی، ایجاد شرایطی است که در آن هیچکس ناچار نباشد بیرقیب باشد.
زیرا بیرقیبی نشانهٔ قدرت یک جنبش نیست؛ بلکه علامت نقصان ساختاری آن است.
هانوفر، ششم ژانویهٔ دو هزار و بیست و شش
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(*) داود غلام آزاد پروفسور بازنشسته رشته جامعه شناسی در دانشگاه هانوفر آلمان است. از ایشان نوشته ها و کتب متعددی در زمینه مشکلات دموکراسی در ایران موجود میباشد.
متن آلمانی نوشته:
Zur Logik personalisierter Alternativlosigkeit der Führung einer möglichen Übergangsphase
in der iranischen Übergangsdebatte
In der aktuellen Debatte über die politische Führung einer möglichen Übergangsphase im Iran wird häufig behauptet, Reza Pahlavi sei der „konkurrenzlose“ Kandidat. Diese Aussage wirkt auf den ersten Blick pragmatisch, ja realistisch. Bei genauerer Betrachtung erweist sie sich jedoch weniger als Beschreibung einer objektiven Lage denn als Ausdruck eines bestimmten Denkstils – mit erheblichen politischen Risiken.
- „Konkurrenzlos“ beschreibt keine Qualität, sondern eine Leerstelle
Die Behauptung der Konkurrenzlosigkeit sagt zunächst weniger über die Qualitäten einer Person aus als über den Zustand des politischen Feldes. Nach Jahrzehnten autoritärer Herrschaft, systematischer Zerschlagung von Parteien, Gewerkschaften, unabhängigen Medien und zivilgesellschaftlichen Organisationen ist es kaum überraschend, dass keine sichtbare Konkurrenz existiert.
Konkurrenzlosigkeit ist hier also kein Leistungsmerkmal, sondern das Resultat von Repression, Exil und struktureller Zerstörung politischer Alternativen. Aus dieser Leerstelle eine positive Legitimation abzuleiten, bedeutet Ursache und Wirkung zu verwechseln.
- Sichtbarkeit wird mit Legitimität verwechselt
Ein zentrales Problem des Konkurrenzlos-Narrativs liegt in der Verwechslung von medialer Sichtbarkeit mit politischer Legitimität. Reza Pahlavi ist bekannt, international präsent und symbolisch aufgeladen. Das macht ihn sichtbar – aber Sichtbarkeit ersetzt weder demokratische Beauftragung noch gesellschaftliche Repräsentation.
Legitimität entsteht nicht dadurch, dass jemand am häufigsten genannt wird, sondern dadurch, dass Verfahren existieren, in denen Alternativen sichtbar werden können. Wo solche Verfahren fehlen, ist Konkurrenzlosigkeit kein Argument, sondern ein Warnsignal.
- Das Argument reproduziert autoritäre Denkfiguren
Ironischerweise bedient das Konkurrenzlos-Narrativ genau jene Logik, die überwunden werden soll: die Logik der Alternativlosigkeit. Auch autoritäre Systeme legitimieren sich regelmäßig mit dem Argument, es gebe „keine Alternative“, niemanden sonst, der Stabilität garantieren könne.
Eine demokratische Transition, die sich auf ein solches Argument stützt, beginnt mit einem Begründungsmodus, der demokratisch hoch problematisch ist. Demokratie lebt nicht davon, dass jemand alternativlos ist, sondern davon, dass Alternativen möglich, sichtbar und wählbar sind.
- Übergangsphasen benötigen Verfahren, keine Heilsfiguren
Übergangsphasen sind per Definition fragil. Sie erfordern Vertrauen, Begrenzung von Macht und die Möglichkeit zur Korrektur. All dies leisten Institutionen, Verfahren und kollektive Verantwortung – nicht Einzelpersonen.
Die Fixierung auf eine angeblich konkurrenzlose Führungsperson verschiebt die Debatte weg von den entscheidenden Fragen:
- Wie wird Macht kontrolliert?
- Wer entscheidet über Übergangsmandate?
- Wie werden Minderheiten einbezogen?
- Wie wird Rechenschaft organisiert?
Wo diese Fragen unbeantwortet bleiben, wird selbst die bestgemeinte persönliche Führung zur Hypothek.
- Konkurrenzlosigkeit blockiert politische Reifung
Das Narrativ wirkt zudem selbsterfüllend:
Wenn ständig behauptet wird, es gebe keine Alternative, dann lohnt es sich für andere Akteure kaum, Profile zu entwickeln, Verantwortung zu übernehmen oder sichtbar zu werden. Politische Pluralität erstickt, bevor sie entstehen kann.
So wird Konkurrenzlosigkeit nicht überwunden, sondern stabilisiert – auf Kosten langfristiger demokratischer Entwicklung.
- Was eine verantwortliche Alternative wäre
Eine demokratisch verantwortliche Position müsste daher lauten:
Nicht: „Er ist konkurrenzlos, also muss er führen.“
Sondern: „Solange es keine fairen Verfahren gibt, kann niemand legitim konkurrenzlos sein.“
Reza Pahlavi kann – wenn er es selbst will – eine Rolle innerhalb eines institutionell eingebetteten Übergangsprozesses spielen. Aber genau diese Einbettung wäre der entscheidende Prüfstein. Wer Demokratie ernst meint, muss bereit sein, seine eigene Rolle begrenzen zu lassen.
Schlussbemerkung
Die eigentliche Herausforderung der iranischen Transition besteht nicht darin, eine Person zu finden, die alle anderen überstrahlt. Sie besteht darin, Bedingungen zu schaffen, unter denen niemand mehr konkurrenzlos sein muss.
Denn Konkurrenzlosigkeit ist kein Zeichen von Stärke einer Bewegung – sie ist ein Symptom ihrer Unvollständigkeit.
Hannover, 6.1.2026,
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متن انگلیسی نوشته:
The Logic of Personalized Inevitability in Transitional Leadership
In current debates on political leadership in a possible transitional phase in Iran, it is frequently asserted that Reza Pahlavi is an “unrivaled” candidate. At first glance, this claim appears pragmatic and even realistic. Upon closer examination, however, it proves to be less a description of an objective situation than an expression of a particular mode of thinking—one that entails considerable political risks.
Unrivaled as a Structural Void, Not a Personal Quality
The assertion of being unrivaled reveals less about the qualities of an individual than about the condition of the political field itself. After decades of authoritarian rule and the systematic dismantling of political parties, trade unions, independent media, and civil society organizations, the absence of visible competition is hardly surprising.
In this context, being unrivaled is not an achievement but the outcome of repression, exile, and the structural destruction of political alternatives. To derive positive legitimacy from such a void is to confuse cause and effect.
Confusing Visibility with Legitimacy
A central flaw in the “unrivaled” narrative lies in the conflation of media visibility with political legitimacy. Reza Pahlavi is well known, internationally visible, and symbolically charged. These attributes generate public attention, but visibility neither substitutes for democratic authorization nor constitutes societal representation.
Legitimacy emerges from procedures that allow alternatives to be articulated, contested, and evaluated. Where such procedures are absent, the absence of rivals is not an argument in favor of leadership but a warning sign of democratic deficiency.
The Reproduction of Authoritarian Reasoning
Ironically, the claim of being unrivaled reproduces precisely the logic that a democratic transition seeks to overcome: the logic of inevitability. Authoritarian regimes routinely legitimize themselves by asserting that there is “no alternative,” that no one else can guarantee stability.
A democratic transition grounded in such reasoning begins with a justificatory framework that is itself democratically problematic. Democracy does not depend on the inevitability of individuals but on the possibility, visibility, and contestability of alternatives.
Transitions Require Procedures, Not Savior Figures
By definition, transitional phases are fragile. They require trust, limits on power, and mechanisms for correction—conditions that are sustained by institutions, procedures, and collective responsibility rather than by individual actors.
Fixation on an allegedly unrivaled leadership figure diverts attention from essential questions: How is power constrained? Who defines transitional mandates? How are minorities included? How is accountability ensured?
Where these questions remain unresolved, even well-intentioned personal leadership risks becoming a structural liability.
How the Narrative Inhibits Political Maturation
The discourse of being unrivaled functions as a self-fulfilling prophecy. When it is repeatedly asserted that no alternatives exist, other actors are discouraged from developing political profiles, assuming responsibility, or becoming publicly visible. Political pluralism is suffocated before it can emerge.
Rather than being overcome, the condition of being unrivaled is thereby stabilized—at the expense of long-term democratic development.
Toward a Democratically Responsible Alternative
A democratically responsible position must therefore assert the following: as long as fair and transparent procedures do not exist, no one can legitimately be unrivaled.
Reza Pahlavi may—if he so chooses—play a role within an institutionally embedded transitional process. Yet it is precisely this institutional embeddedness that constitutes the decisive criterion. Those who take democracy seriously must be willing to have their own roles constrained by procedures.
Conclusion
The central challenge of Iran’s political transition does not lie in identifying a figure who outshines all others. It lies in creating conditions under which no one needs to be unrivaled.
Being unrivaled is not a sign of a movement’s strength; it is a symptom of its institutional incompletion.
Hannover, January 6, 2026
https://gholamasad.jimdofree.com/kontakt/
